Willkommen auf den Seiten des BUND Kreisverband Nordhausen

P1050781

künftiges Vorranggebiet vorsorgende Rohstoffgewinnung VRS-2 bei Steigerthal

Foto: BUND Kreisverband Nordhausen

Termin monatliche Sitzung:

Besuchen Sie unsere monatliche Sitzung und lernen Sie unsere Aufgaben und Projekte persönlich kennen:
Jeder 1. Dienstag im Monat
ab 18:30 Uhr
Ort:

BUND Kreisverband Nordhausen
Jugendklubhaus Nordhausen
Käthe- Kollwitz- Str. 10
99734 Nordhausen

Eine genaue Wegbeschreibung finden Sie unter Kontakt

Nächster Landschaftspflegeeinsatz:

Interessenten melden sich bitte unter: 01716530123 bei Bodo Schwarzberg

Atomgesetz-Novelle: Türöffner für weitere Laufzeitverlängerungen – Weiterbetrieb von Akw wird Energiesicherheit nicht verbessern!

BUND-Kommentar vom 27. September 2022

*++ Atomgesetz-Novelle: Türöffner für weitere Laufzeitverlängerungen – Weiterbetrieb von Akw wird Energiesicherheit nicht verbessern ++*

/Anlässlich des heutigen Pressestatements von Bundesumweltminister Robert Habeck (Grüne) zur sogenannten Einsatzreserve der zwei deutschen Atomkraftwerke erklärt /*/Olaf Bandt/*/, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutzschutz Deutschland (BUND):/

„Die angekündigte Novellierung des Atomgesetzes lehnt der BUND strikt ab, da sie Tür und Tor öffnet für weitere Laufzeitverlängerungen. Der Stresstest hat gezeigt, dass ein Weiterbetrieb deutscher Atomkraftwerke die Energiesicherheit weder in Deutschland noch in Frankreich qualitativ verbessern wird. Der Streckbetrieb wird eine Strommangellage nicht entscheidend abwenden, er wird die Sicherheitslage in Deutschland aber deutlich verschlechtern. Zudem verstößt das weitere Hinauszögern der Periodischen Sicherheitsüberprüfung (PSÜ), die hochriskante Atomkraftwerke auf Herz und Nieren prüfen soll, eindeutig gegen europäisches Recht. Atomkraftwerke bedeuten ein permanentes Sicherheitsrisiko.

Das AKW Neckarwestheim weist bereits problematische Rissbildungen auf.

Zum Zustand des AKW Isar 2 ist wenig bekannt, doch die Äußerungen der zuständigen E.On-Tochter über Ventilprobleme steigern nicht gerade das Vertrauen in die Anlage. Zur Bewältigung der Energiekrise braucht es konsequente Energiesparmaßnahmen und einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien.“

BUND Magazin berichtet über engagierten Nordhäuser Naturschützer Bodo Schwarzberg

In der letzten Ausgabe des bundesweit vertriebenen BUND- Magazines gab es einen Artikel mit unserem sehr aktiven Mitglied Bodo Schwarzberg.

Bodo beschäftigt sich als Botaniker mit dem Monitoring bedrohter Pflanzenarten im Südharz. Als Kopf und Organisator der Lanschaftspflegegruppe des BUND Kreisverbandes Nordhausen leisten er und seine Mitstreiter einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Landschaft und vieler geschützter Arten in gefährdeten Biotopen.

An dieser Stelle von der Kreisgruppe ein großes Dankeschön und ein Weiter So!

Und hier der Artikel:

10 Gründe gegen die Laufzeitverlängerung: Faktenblatt: Laufzeitverlängerungen: unsicher, unrentabel, unnötig


Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat aufgrund der starken Abhängigkeit Deutschlands von russischem Brennstoffen eine Gaskrise ausgelöst. Damit stellt sich die Frage, wie die Energieversorgung im kommenden Winter sichergestellt werden kann, wenn weniger Gas zum Heizen und für die Industrie zur Verfügung steht. Daraus ist mittlerweile eine Debatte über mögliche Engpässe in der Stromversorgung entstanden, für die es bislang keine tragfähige Begründung gibt.
Politiker*innen der CDU/CSU aber auch der FDP fordern Laufzeitverlängerung für die verbliebenen deutschen Atomkraftwerke (AKW). Aktuell laufen noch das AKW Emsland in Niedersachsen, das AKW Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg sowie das AKW Isar 2 in Bayern. Der gesetzliche Abschalttermin für die letzten drei Meiler ist der 31. Dezember 2022.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lehnt einen Weiterbetrieb der Atomkraftwerke ab. Dies wäre sicherheitstechnisch, energiepolitisch und ökonomisch ein Irrweg, aber keine Antwort auf die Energiekrise.
Deutschland darf nicht in die Falle tappen und die reaktionäre Energiepolitik der vergangenen Jahre fortsetzen. Jetzt braucht es Sofortmaßnahmen für Energieeinsparungen und Effizienzsteigerungen und einen konsequenten naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien.
Es bestehen zudem juristische Zweifel, dass ein Weiterbetrieb der alten AKW vor dem Hintergrund des Schutzes von Leben und Gesundheit verfassungskonform wäre. Der BUND wird bei einer Entscheidung zu Laufzeitverlängerungen rechtliche Schritte prüfen.


10 Gründe gegen Laufzeitverlängerungen:
* Das Sicherheitsrisiko steigt
* Atomkraft ist nicht krisentauglich
* Neue Brennstäbe sind nicht kurzfristig verfügbar
* Atomkraft spielt keine wesentliche Rolle für die Energieversorgung
* Kurzfristige Laufzeitverlängerungen im Winter 2022/23 – ein Nullsummenspiel
* Laufzeitverlängerung über mehrere Jahre: Rückschlag für die Energiewende
* Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen
* Abhängigkeit von Russland im Nuklearsektor
* Laufzeitverlängerungen gefährden die Atommüll-Lager-Suche
* Laufzeitverlängerungen verspielen Atomkompromiss

ausführlichere Informationen Faktenblatt:
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/atomkraft/atomkraft_faktenblatt_10_gruende_gegen_aufzeitverlaengerung.pdf

Link zur Sicherheitsstudie: Risiken einer Laufzeitverlängerung:
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/atomkraft/atomkraft_atomstudie_laufzeitverlaengerung_2022.pdf

Atomkraft: Populistische Scheindebatte um längere Laufzeiten

Atomstrom keine Lösung für akute Engpässe – BUND prüft rechtliche Schritte
Anlässlich der Debatte um längere Laufzeiten der drei noch laufenden Atomkraftwerke (AKW) in Deutschland erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
„Es ist ein Skandal, dass sich SPD und Grüne in der Atomfrage mit einer populistischen Scheindebatte von CDU/CSU und FDP vor sich hertreiben lassen. Die Fakten liegen längst auf dem Tisch. Auch ein erneuter Stresstest ändert nichts daran, dass die Sicherheitsrisiken und Kosten eines Weiterbetriebs in keinem Verhältnis zu den dadurch gewonnenen, vergleichsweise geringen Strom-Kapazitäten stehen. Die drei noch laufenden AKW haben einen Anteil von nur etwa sechs Prozent am deutschen Strommix. Und von zusätzlichen Strommengen kann kurzfristig ohnehin nicht die Rede sein, da neue Brennelemente nicht auf Halde liegen und frühestens im übernächsten Winter verfügbar wären.
Die Gaskrise ist mit Atomkraft nicht ansatzweise lösbar. Erdgas wird hierzulande zu etwa 85 Prozent für Wärme und Industrieprozesse eingesetzt. Und von Energieunabhängigkeit von Russland kann im Fall von Atomkraft überhaupt keine Rede sein. Die verstaatlichte russische Atomindustrie hat Europa als Lieferant von Uran und Nukleartechnik so fest im Griff, dass die EU es sich bislang nicht leisten konnte, im Atomsektor Sanktionen gegen Russland zu verhängen.
Deutschland hat den Ausstieg aus der Atomenergie aufgrund der unberechenbaren Sicherheitsrisiken beschlossen – an den Grundlagen hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: die AKW sind heute elf Jahre älter und haben allesamt eine Betriebsdauer von 30 Jahren weit überschritten. Sie sind störanfälliger und weisen zum Teil bereits jetzt erhebliche Sicherheitsmängel auf.
Auch das Atommüll-Problem ist nach wie vor ungelöst. Das laufende Suchverfahren für eine dauerhafte Lagerstätte für die Jahrtausende lang gefährlichen hochradioaktiven Abfälle wird mit dieser sinnlosen Debatte um Laufzeitverlängerungen aufs Spiel gesetzt.
Hierzu äußerst sich der BUND Regionalvorsitzende Ostwürttemberg Werner Gottstein:
„Welcher der Politiker von CDU, CSU und FDP, die jetzt nach Laufzeitverlängerungen rufen, wäre denn bereit, die Verantwortung für den Atommüll zu übernehmen und ein Atommüll-Lager in ihrem Wahlkreis zuzulassen? Das Atommüll-Problem wird in der aktuellen Debatte auch von den lokalen Vertreter*innen der oben genannten Parteien verschwiegen oder gar vergessen. Wie soll bei den Menschen in den von der Atommüll-Lager-Suche betroffenen Regionen Vertrauen in das Auswahlverfahren entstehen, wenn sie damit rechnen müssen, dass ihnen immer mehr Atommüll aufgedrückt wird. So wird es keine Akzeptanz geben.“
Ein Weiterbetrieb der AKW wäre zudem ein Rückschlag für die Energiewende. Jahrelang haben die AKW die Stromnetze mit ihrem Volllastbetrieb blockiert und die Umstellung auf Erneuerbare Energien behindert. Damit muss Ende des Jahres endlich Schluss sein. Der BUND wird einer Verlängerung der AKW-Laufzeiten nicht tatenlos hinnehmen und rechtliche Schritte prüfen.“
Kontakt: Angela Wolff, BUND-Expertin für Energiepolitik, Klima und Atom, Mobil 0178 6635576, E-Mail: angela.wolff@bund.net
Werner Gottstein, BUND Regionalvorsitzender Ostwürttemberg, Mobil 0170 2486506, E-Mail; gottstein-bopfingen@t-online.de

BUND-Pressestelle:
Sigrid Wolff | Daniel Jahn | Clara Billen | Lara Dalbudak
Tel. 030-27586-497 |-531 |-464 |-425 | E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net

Insektensterben am Straßenrand

Thüringer Entomologenverband reicht Petition für eine insektenfreundlichere Mahd an Thüringens Straßen ein.

Jena – Übertriebenes Mähen an Straßenrändern kostet jährlich tausenden von Insekten das Leben. Der Thüringer Entomologenverband möchte diese Situation verbessern und hat eine Online-Petition an den Thüringer Landtag eingereicht. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, die derzeit übliche Verfahrensweise bei der Mahd des Straßenbegleitgrüns zu ändern und insektenfreundlicher zu gestalten.

Der Thüringer Entomologenverband widmet sich unter anderem der Insektenforschung und Umweltbildung zu diesem Thema, zudem agiert der Verband als Landesfachausschuss für Entomologie beim NABU Thüringen. Ronald Bellstedt ist der Vorsitzende des Verbandes und des NABU-Landesfachausschusses. Er erklärt welche Beweggründe es gab, sich zu diesem Schritt zu entscheiden: „An den Straßenrändern wird viel zu oft und zu großflächig gemäht. Dabei sterben nicht nur Insekten sondern auch viele andere Kleintiere. Wir möchten, dass sich die Thüringer Landesregierung mit dieser Thematik beschäftigt und Wege findet, damit sich das Straßenbegleitgrün artenreich verbessern kann, ohne ständig weggemäht zu werden.“

Verbesserungen zur Mahd an Straßenrändern

Die Insektenfachleute schlagen in der Petition Maßnahmen vor, wie Straßenränder in Zeiten des Artensterbens sorgsamer gepflegt und entwickelt werden können. Dazu sollen Straßengräben und Straßenböschungen außerhalb von Ortschaften, die mehrmals im Jahr unbedingt gepflegt werden müssen, lediglich in einer Breite von maximal nur noch einem Meter gemäht werden. Was sonst außerhalb dieses Streifens mitgemäht wurde, darf lediglich noch alle zwei Jahre örtlich versetzt nach dem Ende der Vegetationsperiode, am Besten im September, gepflegt werden. Zudem ist es sinnvoll, das Straßenbegleitgrün mit regionaltypischem, einheimischem Saatgut von Blühpflanzen anzureichern, damit sich dauerhaft Blühstreifen entwickeln können.

Petition mitzeichnen

Für die Petition braucht es genügend Unterschriften. Werden 1.500 Mitzeichnungen erreicht, findet eine öffentliche Anhörung zur Petition im Petitionsausschuss des Thüringer Landtages statt. Deshalb rufen der Thüringer Entomologenverband und der NABU Thüringen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, der Natur ihre Stimme zu geben und die Petition für die „Sicherung und Erhöhung von Artenvielfalt und Biodiversität“ zu zeichnen!

https://petitionen.thueringer-landtag.de/petitions/2404

Für Rückfragen: Ronald Bellstedt, Tel.: 0170/513366 oder 03621/400917

BUND wirbt Mitglieder

Ab Montag, den 30.05.2022 wird bis einschließlich Samstag, den 04.06.2022 ein Werbe- Team vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) in Nordhausen an Ihren Haustüren klingeln über den BUND und seine Projekte informieren.
Zudem haben Sie die Möglichkeit, beim größten Umwelt- und
Naturschutzverband Deutschlands Mitglied zu werden. Wir freuen uns
auf Ihre Unterstützung unserer gemeinnützige Arbeit.

Der BUND Kreisverband Nordhausen

Fünf Jahre Atommüll-Lager-Suche: Die Methoden der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE)

Unter dem nachfolgenden Link hat der BUND eine kritische Lesehilfe zum methodischen Konzept der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) für die repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen veröffentlicht. Die Publikation bietet einen Einstieg in das schwer zugängliche methodische Vorgehen der
BGE und formuliert die wesentlichen Kritikpunkte mit Blick auf das Methodenkonzept der BGE zu den
repräsentativen vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen.

Das komplette Dokument steht hier zum Download bereit: http://www.bund.net/kritische-lesehilfe

Atomares Endlager- Eine strahlende Zukunft?

Atomares Endlager- Eine strahlende Zukunft?
Der BUND Kreisverband Nordhausen informiert in Zusammenarbeit mit dem BUND Bundesverband über den aktuellen Stand des Auswahlverfahrens für ein atomares Endlager in Deutschland.

Seit im Jahre 2020 die geeigneten Teilgebiete für ein mögliches atomares Endlager veröffentlicht wurden ist klar: Thüringen ist mit 4 Teilgebieten am Auswahlverfahren beteiligt. Zwei davon liegen direkt vor unserer Haustür in Nordthüringen.
Wir möchten Ihnen einen Einblick in den Stand des laufenden Verfahrens geben sowie eine Einordnung aus geologischer Sicht vornehmen.
Jan Warode ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Atompolitik im BUND Bundesverband. Er erklärt uns das Auswahlverfahren und wirft ein kritisches Licht auf den aktuellen Stand.
Dr. Michael Mehnert ist der Geologie- Experte des BUND. Er betreibt auf der Seite endlagerdialog.de fachliche Aufklärung rund um das Thema Atommüll.
Heute gibt er uns Einblicke in die geologischen Hintergründe des Auswahlverfahrens.

Dienstag, den 24.05.2022 um 18:00 Uhr
Ratssaal im Bürgerhaus Nordhausen

Nikolaiplatz 1
99734 Nordhausen

Wanderung zu klimageschädigten Bäumen am 24. April 2022

Anlässlich des Internationalen TAG DER ERDE (am 22. April jeden Jahres) lädt der BUND Kreisverband Nordhausen alle Interessierten zu einer interessanten Wanderung ein.

Termin:

Sonntag, den 24. 4. 2022

Treffpunkt: 15.00 Uhr am alten Ahornbaum vor dem Ilfelder Friedhof am Obertor

Dauer ca. 2 bis 3 Stunden auf bequemer Waldstraße

Anfahrt: mit BusLinie 23 oder mit HSB/Straßenbahn Linie 10 – Beide bis Haltestell Nanderklinik-Kirche. Von der Kirche gegenüber in die Obertor-Straße bis Sonnenhof, am Ende rechts hinter dem alten Trafohaus befindet sich der alte Ahornbaum (Treffunkt).

Der Klimawandel ist seit Jahren präsent und die von uns Menschen verursachte Klimaerwärmung wird überall sichtbar. So ist das massive Sterben und Abholzen der Fichten überall erschreckend zu sehen und hat zu ungeahnten Fernsichten über die Kahlschläge geführt.

Aber es sind nicht nur die Fichten welche betroffen sind. So haben je nach Standort auch unsere Laubbäume zum Teil stark unter Trockenheiten und Sonneneinstrahlung zu leiden.

Es sind nicht nur die Bäume welche Probleme haben, es betrifft fast die komplette Biodervisität (die Artenvielfalt). Unser Wald ist in den letzten Jahren um vieles ärmer geworden. Es ist auch viel ruhiger geworden als ich es von Früher her kenne.

Über diese Veränderungen und vieles Mehr erfahren Sie auf unserer Wanderung. Sie erfahren auch etwas über die Geschichte des Südharzes.

Die Tour hat auch einige schöne Aussichten parat.

Unser Südharz hat vieles zu bieten, denn wir leben dort wo andere Urlaub machen könnten. Es wäre schade, wenn wir dieses alles aufs Spiel setzen würden. Einige Fotos könnten später als Erinnerung dienen.

Wir freuen uns auf eine schöne, gemeinsame Wanderung.

Fotowalk Waldwildnis Possen am Samstag, den 08.04.2022

Nehmen Sie mit uns die europäischen Naturschätze vor Ihrer Haustür in den Fokus. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit Fotografin Jana Groß neue Blickwinkel auf das Waldwildnisgebiet am Possen in Sondershausen kennenzulernen und mit Ihrer Kamera festzuhalten. Der Possen ist Teil des europäisch geschützten Fauna-Flora-Habitat-Gebiets „Hainleite-Wipperdurchbruch-Kranichholz“ und bietet eine Vielzahl an Naturhighlights, die es wert sind, dokumentiert zu werden. In einem Einführungskurs bekommen die Teilnehmenden Tipps zur Motivauswahl sowie dazu, das Maximum aus ihrer Kamera herauszuholen. Anschließend können sie ihre neuen Kenntnisse bei einem knapp zweistündigen Fotowalk in die Tat umsetzen. Begleitet wird die Wanderung durch Isabell Hümpfner, Leiterin der Natura-2000-Station „Possen“, die weiß, wo die schönsten Motive zu finden sind.

Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Datum: Samstag, der 09.04.2022
Uhrzeit: 09:30 Uhr Einführungskurs
10:30 Uhr Wanderung
Ort: Einführungskurs: Haus der Vereine, Martin-Anderson-Nexö-Straße 61, 99706 Sondershausen
Wanderung: Forstamt Possenallee 54, 99706 Sondershausen

Als Ansprechpartnerinnen stehen Ihnen

Ina Liebetrau, Projektleiterin „Natura 2000 – Mehr als Natur“ vom BUND Thüringen,

Jana Groß, Fotografin,

Isabel Hümpfner, Leiterin der Natura-2000-Station „Possen“, zur Verfügung.

Am Veranstaltungstag erreichen Sie uns unter 0176/26300728 für Rückfragen zur Anfahrt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Hintergrund:
Die Veranstaltung ist Teil der Kampagne „Natura 2000 – Mehr als Natur“, mit der der BUND Thüringen die Bedeutung des weltweit größten Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Thüringen, Deutschland und Europa aufmerksam machen und den Blick für die Natur vor der eigenen Haustür schärfen will. Dazu finden im 30. Jubiläumsjahr von Natura 2000 verschiedene Führungen in FFH-Gebieten sowie Festveranstaltungen in allen zwölf Natura-2000-Stationen statt, die sich in Thüringen um den Erhalt der Natura-2000-Gebiete kümmern. Diese reichen von Apfelfesten, über Naturerlebnistage bis hin zu Ausstellungseröffnungen und informieren über die Herausforderungen für den Erhalt von bedrohten Arten und Lebensräume vor Ort. Parallel dazu lädt die „NATURNAH THÜRINGEN. Natura2000-Challenge“ Naturbegeisterte, Sportlerinnen und Sportler, Wanderer und Familien ein, sich selbst ein Bild von der Vielfalt der Natura-2000-Gebiete in Thüringen zu machen. Vom 1. März bis 31. Oktober können sie 35 ausgewählte Natura-2000-Gebiete zu Fuß oder per Rad kennenlernen und sich mit ihren Schnappschüssen am Wettbewerb beteiligen. Als Gewinn winkt eine exklusive Führung durch den Nationalpark Hainich mit dem BUND-Wildkatzenexperten Thomas Mölich. Das Projekt wird im Programm „Förderung von Vorhaben zur Entwicklung von Natur und Landschaft“ (ENL) und mit Unterstützung des Thüringer Umweltministeriums umgesetzt.

Mehr Informationen unter http://www.natura2000-thueringen.de