Gipsabbau konkret: „Alter Stolberg“

Foto: BUND Kreisverband Nordhausen

2. Teil der Fotoserie zum Gipsabbau in Nordthüringen

Der Nordhäuser BUND-Kreisverband informiert mit Bildern aus den Gipsabbaugebieten über deren Auswirkungen und die Naturzerstörung. Mit Bildern vom Gipsabbaugebiet “Alter Stolberg” möchte er einen sachlichen Beitrag zur aktuellen Diskussion um eine mögliche Erweiterung der Abbauflächen anbieten.

“Das Abbaufeld grenzt nicht nur unmittelbar an den Nordhäuser Ortsteil Stempeda. Die Firma Knauf möchte den Abbau sogar noch ausdehnen – auf Flächen im benachbarten Naturschutzgebiet „Alter Stolberg“. informiert der BUND-Kreisverband. Besonders der Eingriff in ein Naturschutzgebiet wird von den Naturschützern kritisch gesehen: „Wir warnen die Firma Knauf vor diesem Tabubruch.“

Die im ersten der der Fotoserie „Gipsabbau konkret“ dokumentierten REA-Gips-Lager am Abbaufeld „Ellricher Klippen“ werfen nach dem Standpunkt des BUND Nordhausen ein Schlaglicht auf die Zukunft der Gipsversorgung: „Gips ist ein begrenzt verfügbarer Rohstoff. Daher müssen in Zukunft vermehrt Substitute und Recycling eingesetzt werden.“

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