Europäische Urwaldroute vorgestellt

Foto: BUND Nordhausen

Im Rahmen der monatlichen Mitgliederversammlung des BUND Nordhausen wurde am Dienstag  ein Projekt zur Etablierung einer europäischen Urwaldroute vorgestellt.
„Die Idee entstand von nunmehr fast einem Jahrzehnt während mehrerer Erkundungswanderungen auf Weitwanderwegen in der Ukraine“ erläuterten Prof. Dr. Dagmar Everding vom Verein Ostwind e. V. und die Diplom-Geologin Barbara Korte von der Fachhochschule Nordhausen den Mitgliedern und Gästen des BUND Kreisverbandes Nordhausen.Der Trägerverein Ostwind widmet sich mit länderübergreifendem Engagement dem Aufbau einer Route, beginnend in den ukrainischen und rumänischen Karpaten, weiter verlaufend über die kleinen Karpaten und die Niedere Tatra in der Slowakei, die March-Auen und den Böhmerwald in Österreich und Tschechien bis in den Kellerwald bzw. bis Jasmund auf Rügen.
Neben der Vermittlung von naturräumlichen Besonderheiten werden auch soziale und kulturelle Aspekte thematisiert. „Mit der Vernetzung durch das Projekt binden wir vor allem die Akteure in den verschiedenen Regionen mit ein, so dass die lokale Wertschöpfung gestärkt wird und die Menschen vor Ort davon profitieren“ sagte Everding. Gemeinsam wurden anschließend die Potenziale der Südharzer Gipskarstlandschaft erörtert und Möglichkeiten der Integration diskutiert.
Weitere Informationen zur Urwaldroute sind auf Ostwind e.V. zu finden.

Teile diesen Inhalt: