Missachtung von Landesplänen und Naturschutz-Vorgaben

BUND Thüringen fordert Stopp der Gipsabbau-Pläne am Winkelberg

Erfurt/Nordhausen. Der BUND Thüringen kritisiert den heutigen Scoping-Termin zum Gipsabbau-Vorhaben am Winkelberg im Südharz. Die Anhörung erfolgt, obwohl klar sei, dass für das Abbaufeld bereits verbindliche Schutzziele festgelegt sind, welche Gipsabbau ausschließen. Der BUND Thüringen fordert deshalb ein Eingreifen des Thüringer Umweltministeriums, um die Fortsetzung des unsinnigen Verfahrens durch das Landesbergamt zu stoppen. (mehr …)

Neue Rodungen am Himmelsberg

Foto: BUND Kreisverband Nordhausen

Nachruf zum Tag des Waldes für ein Stück unwiederbringlich vernichtetes Stück Gipskarst am Himmelsberg

Der BUND Kreisverband Nordhausen fühlt sich angesichts des Eindrucks, den die erneute Rodung am Himmelsberg hinterlässt, in seinen Vorhersagen vom Februar diesen Jahres (Thüringer Allgemeine vom 18.02.2015) bestätigt.
Der Lärm und die Erschütterungen des als Schrapper im Tagebau am Himmelsberg eingesetzten Gerätes dringt bis weit in das benachbarte Naturschutzgebiet. „Genau 2 Arbeiter waren in den 2 Steinbrüchen während unserer Begehung am Himmelsberg tätig, doch der Lärm, der durch die Arbeit verursacht wurde, war einfach unwirklich“, berichtet der Sprecher des BUND Kreisverbandes Nordhausen, Christian Darr. (mehr …)

Der Himmelsberg wird kahl gemacht

Foto: BUND Nordhausen

BUND Nordhausen: Was klein anfing, mausert sich zu einem Krebsgeschwür

Wer die Natur im nördlichen Bereich des Himmelsberges noch einmal ohne den Lärm von Motorsägen, Bohrmeißeln und Sprengungen genießen möchte, der sollte an diesem Wochenende den Wanderweg zwischen Appenrode und Woffleben ein letztes Mal begehen. Denn dann, so der BUND Kreisverband Nordhausen, ist Schluss mit lustig. (mehr …)

BUND Thüringen warnt vor Ausverkauf der Südharzer Gipskarstlandschaft

Foto: BUND Nordhausen

Aggressivem Grunderwerb von Gipsfirmen soll Riegel vorgeschoben werden

 Der BUND Thüringen befürchtet durch den aggressiven Grunderwerb einiger Gipskonzerne einen Ausverkauf der Südharzer Gipskarstlandschaft. Mit Spendenaktionen will der Verband dieser Entwicklung entgegentreten und Flächen für den Naturschutz dauerhaft sichern.
„Mit großer Sorge verfolgen wir, wie Gipskonzerne im Südharz im großen Stil versuchen, Flächen zu erwerben“, erklärte Dagmar Becker, Mitglied im Landesvorstand des BUND Thüringen. „Offenbar wollen die Konzerne als Großgrundbesitzer ihre Position bei der Durchsetzung von neuen Gipsabbaugebieten dadurch stärken“.
Nach Angaben des BUND Thüringen beabsichtige allein der französische Baustoff-Konzern St. Gobain rund 25 ha im Gipskarst zu erwerben. Gleichzeitig verfolge das zur Remondis-Gruppe gehörige Unternehmen „Casea“ das Ziel, am Winkelberg in der Rüdigsdorfer Schweiz einen neuen Gipstagebau ein zu richten.
Als Grundeigentümer könnten die Unternehmen auf kleineren Flächen einzelne Abbauanträge stellen oder die Flächen so tauschen, dass größere zusammenhängende Gebiete entstehen, auf denen sich die Errichtung eines Gipstagebaus lohnt. Beim Flächenerwerb in Naturschutzgebieten bestehe die Gefahr, dass die Unternehmen das Land mit Klagen gegen bestehende Schutzgebietsverordnungen überziehe, wie es bereits für das Naturschutzgebiet „Harzfelder Holz“ der Fall sei.
Becker begrüßte den Beschluss des Stadtrates der Stadt Nordhausen durch die Wahrnehmung des Vorkaufsrechtes für einige Flächen dem Konzern St. Gobain zuvor zu kommen. Das sei ein deutliches Signal der Bürger der Stadt Nordhausen an die Gipsindustrie, ihre Pläne für die Ausdehnung des Gipsabbaus im Südharz auf zu geben.
Um den weiteren Ausverkauf im Gipskarst zu verhindern und die Region zu unterstützen, kündigte Becker auch ein Engagement des BUND Thüringen beim Erwerb wertvoller Naturschutzflächen an.
„Jeder, der den BUND Thüringen beim Schutz der einzigartigen Südharzer Gipskarstlandschaft unterstützen möchte, kann das durch eine Spende tun“, sagte Dagmar Becker. „Eingehende Spenden werden wir zum Erwerb und dauerhaften Sicherung wertvoller Naturschutzflächen im Südharz einsetzen“.

Spendenkonto des BUND Thüringen:
IBAN: DE 93820510000130093793, BIC: HELADEF1WEM
Stichwort „Gipskarst Südharz“

Wanderung & Demo gegen Gipsabbau am Winkelberg

An der heutigen Sternwanderung nach Rüdigsdorf mit anschließender Demonstration gegen den geplanten Gipsabbau am „Winkelberg“ nahmen auch VertreterInnen des BUND Thüringen und des Nordhäuser Kreisverbands teil.

Hier einige Impressionen…

Foto: BUND Kreisverband Nordhausen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kein Gipsabbau am Winkelberg im Landkreis Nordhausen

BUND Thüringen unterstützt Forderung nach Erweiterung des Naturschutzgebietes Rüdigsdorfer Schweiz

Erfurt. Der BUND Thüringen fordert die Firma Casea aus Ellrich auf, ihre Probebohrungen zur Erkundung von Gipslagerstätten am Winkelberg, Rüdigsdorfer Schweiz, einzustellen. Er unterstützt die Forderung des Landkreises Nordhausen nach der Erweiterung des Naturschutzgebiet Rüdigsdorfer Schweiz auf den gesamten Winkelberg. (mehr …)

Europäische Urwaldroute vorgestellt

Foto: BUND Nordhausen

Im Rahmen der monatlichen Mitgliederversammlung des BUND Nordhausen wurde am Dienstag  ein Projekt zur Etablierung einer europäischen Urwaldroute vorgestellt.
„Die Idee entstand von nunmehr fast einem Jahrzehnt während mehrerer Erkundungswanderungen auf Weitwanderwegen in der Ukraine“ erläuterten Prof. Dr. Dagmar Everding vom Verein Ostwind e. V. und die Diplom-Geologin Barbara Korte von der Fachhochschule Nordhausen den Mitgliedern und Gästen des BUND Kreisverbandes Nordhausen. (mehr …)

Lokales Bündnis gegen das TTIP-Freihandelsabkommen lädt zu Tisch

Foto: Uwe Hiksch / CC BY-NC-SA 2.0

Am nächsten Mittwoch, dem 13. August, geht es ab 19 Uhr im Café Nerly in Erfurt um geplante Inhalte und mögliche Auswirkungen des Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommens (TTIP) auf die Kommunen. TTIP wird seit Juli 2013 unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter starkem Einfluss von Lobbyisten zwischen den USA und der Europäischen Union verhandelt.

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