Interview zu geplantem Pumpspeicherkraftwerk

Am 24.04.2013 stellte der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) die Planungen für ein Pumpspeicherkraftwerk bei Ellrich in Nordthüringen vor. Die Standpunkte des BUND-Kreisverbandes Nordhausen erfragte Radio LOTTE Weimar in einem Interview.

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BUND Thüringen fordert: kein Wirtschaftswachstum auf Kosten von Mensch und Natur!

Der BUND Thüringen fordert, dass die Landesregierung ihr Handeln an Nachhaltigkeitszielen orientiert, statt weiter aufkurzfristige Erträge zu bauen.

„Thüringens einzigartige Karstlandschaften und seine alten Wälder dürfen nicht weiter für kurzfristige Profite vom notwendigen Schutz ausgenommen werden“, fordert Ron Hoffmann, Landesvorsitzender des BUND Thüringen.

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Pflegeeinsatz in der Rüdigsdorfer Schweiz

2013-04-10 Helm-KnabenkrautAm vergangenen Wochenende stand für zwei Mitglieder der BUND-Kreisgruppe ein Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet Rüdigsdorfer Schweiz auf dem Programm. Seit Jahren war vorgesehen, an einem von drei im Landkreis bekannten Standorten der Orchideenart Helm-Knabenkraut (Orchis militaris), mehrere Kiefern zu fällen…

Nun war es so weit: Die Genehmigungen vom Forst und von der Unteren Naturschutzbehörde waren erteilt, eine gemeinsame Begehung mit den Behördenvertretern hatte keine Einwände ergeben.

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Absage für „Aktionsbündnis Fläche“

Foto: BUND Landesverband Thüringen

Foto: BUND Landesverband Thüringen

Umweltverbände lassen sich nicht von Ministerium vereinnahmen

 NABU und BUND in Thüringen lehnen die Mitarbeit im geplanten „Aktionsbündnis Fläche“ des Thüringer Umweltministeriums ab. Zu dem Entschluss der Umweltverbände führten mehrfache öffentliche Äußerungen des Thüringer Umweltministers Jürgen Reinholz. Der Minister wolle mit Unterstützung dieses Bündnisses eine Änderung der Eingriffsregelung im Bundesnaturschutzgesetz erreichen, kritisieren die Verbände. In Zukunft solle nach dem Willen des Umweltministers die Zahlung von Geld Vorrang vor der Wiederherstellung von Natur und Landschaft bei Bauprojekten haben.

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Fracking: BUND Thüringen fordert Verbot statt Versprechen

Mikenorton - CC-BY-SA 3.0

Mikenorton – CC-BY-SA 3.0

Der BUND Thüringen fordert die Thüringer Landesregierung auf, ein bundesweites gesetzliches Verbot für Fracking im Rahmen einer Bundesratsinitiative durchzusetzen. Die Abgeordneten des Thüringer Landtages werden aufgefordert, von ihrer Gesetzgebungskompetenz Gebrauch zu machen und für Fracking die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung verbindlich vorzuschreiben.

„Wir brauchen beim Fracking gesetzlich eindeutige Verbote, keine leeren Versprechen oder Sonntagsreden“, erklärte Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen. „Die scheinheilige Taktiererei im Landtag, in der Landesregierung und auch im Bundesrat muss endlich ein Ende haben. Nur ein bundesweites Verbot durch grundlegende Novellierung des Bundesbergrechtes kann den Einsatz dieser gemeingefährlichen Technologie stoppen.“

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Thüringerin Dagmar Becker in BUND-Bundesvorstand gewählt

Dagmar Becker, Mitglied des Thüringer BUND-Landesvorstands, ist jetzt auch Bundesvorstandsmitglied. Bei der Bundesdelegiertenkonferenz am vergangenen Wochenende in Bad Hersfeld wurde sie mit großer Mehrheit als Beisitzerin gewählt.

 „Sie ist eine verdiente Streiterin für den Umwelt- und Naturschutz und wird z.B. bundesweit für den Biotopschutz, die Reduzierung des Flächenverbrauchs und den Stopp der Flussversalzung kämpfen. Als Nordthüringerin liegt ihr die Ausweisung des Biosphärenreservats Südharz und der Schutz der Gipskarstgebiete am Herzen“ zählt Hoffmann die Arbeitsschwerpunkte seiner Vorstandskollegin auf. „Sie ist eine starke Frau, die die Verbindung der landes- und bundespolitischen Umweltschutzvorhaben voranbringen und auf allen Arbeitsebenen Impulse setzen wird“, begrüßt Hoffmann das Vorhaben Dagmar Beckers, ihre Arbeit im Thüringer BUND-Landesvorstand ebenfalls fortzuführen. „Wir gratulieren ihr herzlich und wünschen ihr stets Kraft und Zeit, auch dieses wichtige Ehrenamt zu bekleiden.“

Die heute 56-jährige Dagmar Becker war von 1994 bis 2005 umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag. Seit 2009 ist sie Mitglied im Landesvorstand des BUND Thüringen. Des Weiteren ist sie Kreisvorsitzende der AWO und der SPD Nordhausen, Mitglied des Nordhäuser Kreistags sowie Ortsteilbürgermeisterin von Wülfingerode.

BUND Thüringen fordert Entscheidung für Einrichtung des Biosphärenreservats Südharz

BUND_NDH_LP_21-07-2012_14In einem Brief an Umweltminister Jürgen Reinholz hat der BUND Thüringen die Landesregierung aufgefordert, den Prozess zur Einrichtung des Biosphärenreservats Südharz voranzutreiben.

„Bis Ende diesen Jahres sollte laut Koalitionsvertrag die Entscheidung über die Errichtung des Biosphärenreservates Südharz gefallen sein, erinnerte Ron Hoffmann, Landesvorsitzender des BUND Thüringen. „Bis heute ist nichts geschehen.“

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BUND bei Kundgebung gegen Industriegebiet „Goldene Aue“

Anlässlich des Spatenstich für das Industriegebiet „Goldene Aue“ haben MitgliederInnen unseres Kreisverbandes heute eine Kundgebung gegen das Industriegebiet unterstützt. Unter dem Motto „Unser täglich Brot gib uns heute. Und morgen?“ versammelte sich ein breites Bündnis um gegen den umwelt- wie wirtschaftspolitischen Wahnwitz ein deutliches Zeichen zu setzen.

Kreisverband begrüßt neue Studierende

Foto: BUND Kreisverband Nordhausen

Zum heutigen „Markt der Möglichkeiten“ begrüßte auch der BUND Kreisverband die neuen Studierenden an der FH Nordhausen. Viele nutzten die Gelegenheit um sich über die Aktivitäten in der Region zu informieren und einige UmweltaktivistInnen berichteten im Austausch über die Aktionen in ihren Heimatregionen.

 

 

 

Naturschutzgebiet „Alter Stolberg“ darf nicht abgebaggert werden

Der BUND Thüringen kritisiert den Plan der Firma Knauf, am „Alten Stolberg“ Gips abzubauen. Damit würde 20 Hektar einer einzigartigen Karstlandschaft zerstört werden.
„Dieser Antrag ist inakzeptabel. Den Versuch, das Thüringer Schutzgebietsnetz abzugraben werden wir nicht zulassen“, so Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen. „Es darf nicht sein, dass große Flächen einer wertvollen Karstlandschaft entgegen der bestehenden Schutzgebietsvereinbarungen jetzt doch dem Bagger zum Opfer fallen sollen“, so Vogel weiter.

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